Hallo Dominik. "Faszinierend" hätte der mit den spitzen Ohren gesagt...
Kurz zu mir: Mein Name ist Gerhard Fleischer, ich bin wie Du Südsteirer und lebe seit 25 Jahren in Kärnten. ich bin Mit-Gründer eines Technologie-Startups und genau in diesem Zusammenhang haben wir bei einer Präsentation zum Thema "KI" in einer Gesellschafterbesprechung kurz über Deinen Blog diskutiert.
An dieser Stelle möchte ich gar nicht so schlau fachlich abstrahieren, sondern Dir einfach schildern, wie mich dieses Interview emotional berührt hat.
Zuerst einmal: Dieses "Reverse Format" hat natürlich authentische Eleganz!
Es gibt uns auch ein Gefühl davon, was die ubiquitäre Funktionalität von KI (schon recht bald) erwarten lässt. Das Format lässt auch schon erahnen, welche Nutzungserweiterung KI demnächst erfährt: Jene als Coach, persönlicher Analyst, intellectual nanny, wie immer man das nennen will.
Ich gehe natürlich davon aus, dass NICHTS in diesem Format konstruiert oder gar gefaked ist, verzeih mir, dass muss ich apostrophieren.
Denn ich muss zugeben, mir ist es während dem Lesen kalt & warm gleichzeitig den Rücken heruntergelaufen! Diese intellektuelle Brillanz in der Interviewführung! (Könnte man nicht einmal bei Armin Wolf erwarten). Diese fast schon "väterliche" Haltung des KI-Modells, die spontanen Reflexionen, das alles ist schon sehr "vermenschlicht"!
Und für mich auch ein wenig suspekt, so als ob das Modell aus gefühlt absoluter Überlegenheit agieren würde: Trotz Deiner dokumentierten Bedenken und Ängste gegenüber der KI als potenziell dystopischem Katalysator - hat Claude NIE danach gefragt, warum Du Angst hast, oder gar versucht, diesen Tatbestand zu kalmieren.
"Faszinierend", also.
Ich danke Dir für diesen kreativen kulturellen Beitrag.
Vielen Dank für deine Gedanken zum Interview, Gerhard! Es freut mich zu hören, wie der Beitrag auf andere Menschen gewirkt hat. Ich werde das Format auf jeden Fall wiederholen.
Dein Schlussgedanke wirft eine interessante Frage auf: Warum hat Claude nicht danach gefragt, warum genau ich Angst habe? Ich weiß auch nicht, was ich davon halten soll, dass es das nicht gemacht hat. Vielleicht war das gutes Gesprächsgefühl seitens des Modell. Die Frage wäre an dieser Stelle vielleicht zu viel geworden. Oder es war schlicht keine Priorität im Sinne der Interviewführung. Es kann natürlich auch Zufall gewesen sein. Würde ich das Interview in einem neuen Chat neu beginnen, würde etwas ganz anderes dabei rauskommen. Das macht solche KI-Interviews so spannend. Es gibt keine vorbereiteten Fragen. Die KI erzeugt das alles aus dem Stegreif.
Ich überschreite ständig meine Grenzen, weil ich den Umgang mit KI so spannend finde. Deine Angst, die Du empfindest, kann ich gut nachvollziehen - wenn ich Deinen Über- und Einblick hätte, wäre sie noch größer. Was passiert da gerade? Ich habe die Angst vor Kontrollverlust.
Ich gehe in den Widerstand, will das Interview nicht führen (lassen?) und werde es wohl doch machen.
Kennst Du “intushochdrei Beziehungslernen”? Das ist ein KI-gestütztes Learning-Managment-System für die Lehrerausbildung. Ich war auch hier zuerst wieder im Widerstand, aber die spielerische Herangehensweise an schulische Unterrichts-Probleme/Herausforderungen ist grandios. Wie gehst du mit Deinen Ängsten um? Selbstwirksam bleiben, oder? Das habe ich jedenfalls aus dem “Interview” mitgenommen. Danke.
Ich frage mich in bzw nach Schulungen immer: Wie geht es Menschen, die sich nicht tagtäglich mit KI beschäftigen, wenn ich mich bereits überrollt fühle und eigentlich nicht mehr nachkomme?
Ich versuche mit den Ängsten so umzugehen, dass ich das tue, was ich kann. Für mich selbst bedeutet das, nicht jedem neuen Tool hinterherlaufen. Als sich die letzten Wochen so stark um Clawdbot/Openclawd gedreht haben, habe ich mich bewusst nicht mit dem Tool auseinandergesetzt. Einerseits, weil es ein enormes Sicherheitsrisiko darstellt, aber andererseits auch, weil ich die Zeit und Energie nicht habe. Aber das ist manchmal auch in Ordnung. Wir sollten nicht an einer KI-FOMO leiden.
Für meine Kurse bedeutet das: Was müssen meine Teilnehmer:innen wirklich können und wie kann ich sie empowern? Wie kann ich die Angst so weit nehmen und das Interesse so weit wecken, dass sie beginnen, sich von sich heraus mit dem Thema beschäftigen zu wollen?
Das System kenne ich nicht. Werd ich mir mal ansehen. Danke für den Tipp!
Hallo Dominik. "Faszinierend" hätte der mit den spitzen Ohren gesagt...
Kurz zu mir: Mein Name ist Gerhard Fleischer, ich bin wie Du Südsteirer und lebe seit 25 Jahren in Kärnten. ich bin Mit-Gründer eines Technologie-Startups und genau in diesem Zusammenhang haben wir bei einer Präsentation zum Thema "KI" in einer Gesellschafterbesprechung kurz über Deinen Blog diskutiert.
An dieser Stelle möchte ich gar nicht so schlau fachlich abstrahieren, sondern Dir einfach schildern, wie mich dieses Interview emotional berührt hat.
Zuerst einmal: Dieses "Reverse Format" hat natürlich authentische Eleganz!
Es gibt uns auch ein Gefühl davon, was die ubiquitäre Funktionalität von KI (schon recht bald) erwarten lässt. Das Format lässt auch schon erahnen, welche Nutzungserweiterung KI demnächst erfährt: Jene als Coach, persönlicher Analyst, intellectual nanny, wie immer man das nennen will.
Ich gehe natürlich davon aus, dass NICHTS in diesem Format konstruiert oder gar gefaked ist, verzeih mir, dass muss ich apostrophieren.
Denn ich muss zugeben, mir ist es während dem Lesen kalt & warm gleichzeitig den Rücken heruntergelaufen! Diese intellektuelle Brillanz in der Interviewführung! (Könnte man nicht einmal bei Armin Wolf erwarten). Diese fast schon "väterliche" Haltung des KI-Modells, die spontanen Reflexionen, das alles ist schon sehr "vermenschlicht"!
Und für mich auch ein wenig suspekt, so als ob das Modell aus gefühlt absoluter Überlegenheit agieren würde: Trotz Deiner dokumentierten Bedenken und Ängste gegenüber der KI als potenziell dystopischem Katalysator - hat Claude NIE danach gefragt, warum Du Angst hast, oder gar versucht, diesen Tatbestand zu kalmieren.
"Faszinierend", also.
Ich danke Dir für diesen kreativen kulturellen Beitrag.
Gerhard
Vielen Dank für deine Gedanken zum Interview, Gerhard! Es freut mich zu hören, wie der Beitrag auf andere Menschen gewirkt hat. Ich werde das Format auf jeden Fall wiederholen.
Dein Schlussgedanke wirft eine interessante Frage auf: Warum hat Claude nicht danach gefragt, warum genau ich Angst habe? Ich weiß auch nicht, was ich davon halten soll, dass es das nicht gemacht hat. Vielleicht war das gutes Gesprächsgefühl seitens des Modell. Die Frage wäre an dieser Stelle vielleicht zu viel geworden. Oder es war schlicht keine Priorität im Sinne der Interviewführung. Es kann natürlich auch Zufall gewesen sein. Würde ich das Interview in einem neuen Chat neu beginnen, würde etwas ganz anderes dabei rauskommen. Das macht solche KI-Interviews so spannend. Es gibt keine vorbereiteten Fragen. Die KI erzeugt das alles aus dem Stegreif.
Ich überschreite ständig meine Grenzen, weil ich den Umgang mit KI so spannend finde. Deine Angst, die Du empfindest, kann ich gut nachvollziehen - wenn ich Deinen Über- und Einblick hätte, wäre sie noch größer. Was passiert da gerade? Ich habe die Angst vor Kontrollverlust.
Ich gehe in den Widerstand, will das Interview nicht führen (lassen?) und werde es wohl doch machen.
Kennst Du “intushochdrei Beziehungslernen”? Das ist ein KI-gestütztes Learning-Managment-System für die Lehrerausbildung. Ich war auch hier zuerst wieder im Widerstand, aber die spielerische Herangehensweise an schulische Unterrichts-Probleme/Herausforderungen ist grandios. Wie gehst du mit Deinen Ängsten um? Selbstwirksam bleiben, oder? Das habe ich jedenfalls aus dem “Interview” mitgenommen. Danke.
Danke für deine Gedanken dazu, Marion!
Ich frage mich in bzw nach Schulungen immer: Wie geht es Menschen, die sich nicht tagtäglich mit KI beschäftigen, wenn ich mich bereits überrollt fühle und eigentlich nicht mehr nachkomme?
Ich versuche mit den Ängsten so umzugehen, dass ich das tue, was ich kann. Für mich selbst bedeutet das, nicht jedem neuen Tool hinterherlaufen. Als sich die letzten Wochen so stark um Clawdbot/Openclawd gedreht haben, habe ich mich bewusst nicht mit dem Tool auseinandergesetzt. Einerseits, weil es ein enormes Sicherheitsrisiko darstellt, aber andererseits auch, weil ich die Zeit und Energie nicht habe. Aber das ist manchmal auch in Ordnung. Wir sollten nicht an einer KI-FOMO leiden.
Für meine Kurse bedeutet das: Was müssen meine Teilnehmer:innen wirklich können und wie kann ich sie empowern? Wie kann ich die Angst so weit nehmen und das Interesse so weit wecken, dass sie beginnen, sich von sich heraus mit dem Thema beschäftigen zu wollen?
Das System kenne ich nicht. Werd ich mir mal ansehen. Danke für den Tipp!
echt spannend